Xlovecam – Die Franzosen und Untreue
Mai 2026

Diese neue Studie knüpft an frühere Umfragen von Discurv über die Franzosen und ihre Sexualität sowie über die attraktivsten Prominenten in Frankreich und Europa an.

Ziele der Studie


Die Beziehung zum Partner und das Verlangen

Unter Personen, die in einer Beziehung oder festen Partnerschaft leben

Gefühle innerhalb der Beziehung

In ihrer aktuellen Beziehung geben drei Viertel der Befragten an, Zuneigung für ihren Partner zu empfinden, während etwas mehr als die Hälfte auch sexuelles Verlangen verspürt. Verlangen scheint jedoch fragiler zu sein und nimmt mit der Zeit ab: Personen, die seit mehr als zehn Jahren in einer Beziehung leben, sowie ältere Menschen berichten von einem geringeren Maß an Verlangen innerhalb ihrer Partnerschaft.

Im Gegensatz zu den Bewohnern der Auvergne berichten Menschen im Südwesten Frankreichs von einem stärkeren Verlangen innerhalb ihrer Beziehung.

Ein Drittel der Befragten gibt an, genauso viel Verlangen wie Zuneigung für den Partner zu empfinden, während die Hälfte vor allem Zuneigung und weniger Verlangen verspürt. Obwohl das Verlangen schwächer erscheint, scheint es innerhalb der Beziehung häufig gegenseitig zu sein, da 42 % ein gleich starkes Verlangen bei sich selbst und ihrem Partner wahrnehmen. Männer scheinen häufiger als Frauen anzugeben, mehr Verlangen als ihr Partner zu empfinden.

Die Abbildung ist eine Infografik, die aus drei Hauptbereichen auf hellgrauem Hintergrund besteht und die Ergebnisse einer Umfrage unter 664 Personen zeigt, die in einer Beziehung oder festen Partnerschaft leben. Die Grafiken verwenden hauptsächlich zwei Farben: Blau-Violett für Verlangen und Gold für Zuneigung.

Gefühle innerhalb der Beziehung

Auf der linken Seite der Grafik zeigt ein horizontales Balkendiagramm die Gefühle, die derzeit in den Beziehungen der Befragten vorhanden sind.

Der erste und größte horizontale Balken in Blau-Violett steht für Zuneigung. Er erreicht 73 %, was bedeutet, dass nahezu drei von vier Befragten angeben, Zuneigung innerhalb ihrer Beziehung zu empfinden.

Darunter befindet sich ein zweiter horizontaler Balken, ebenfalls in Blau-Violett, jedoch etwas kürzer. Er steht für Verlangen und erreicht 55 %, was zeigt, dass etwas mehr als die Hälfte der Befragten in ihrer aktuellen Beziehung sexuelles Verlangen empfindet.

Daneben werden mehrere bemerkenswerte Ergebnisse hervorgehoben:

Ein kleiner grauer Balken steht schließlich für die Personen, die weder Zuneigung noch Verlangen in ihrer Beziehung empfinden. Diese Gruppe umfasst lediglich 6 % der Befragten.

Vorherrschendes Gefühl gegenüber dem Partner

Im oberen rechten Teil der Grafik zeigt ein Doppelpfeildiagramm das Gleichgewicht zwischen Zuneigung und Verlangen gegenüber dem Partner.

Der Pfeil verläuft nach links in Blau-Violett und nach rechts in Gold.

Drei Situationen werden dargestellt:

Visuell dominiert der goldene Bereich deutlich und verdeutlicht, dass Zuneigung häufiger als das wichtigste Gefühl innerhalb der Beziehung genannt wird als Verlangen.

Verhältnis zum Verlangen innerhalb des Paares

Im unteren rechten Teil analysiert ein zweites Doppelpfeildiagramm die Wahrnehmung der Verteilung des Verlangens zwischen den Partnern.

Drei Situationen werden dargestellt:

Die Grafik zeigt somit, dass eine relative Mehrheit das Verlangen entweder als ausgeglichen wahrnimmt oder glaubt, dass der Partner mehr Verlangen empfindet.

Trotz eines geringeren Maßes an Verlangen betrachtet eine große Mehrheit der Befragten ihren aktuellen Partner als die attraktivste Person, mit der sie jemals zusammen waren, als ihren besten Sexualpartner sowie als die Person, mit der sie die aufregendsten sexuellen Erfahrungen gemacht haben. Insgesamt wird die aktuelle Beziehung daher positiver bewertet als frühere Beziehungen.

Vor allem die 18- bis 34-Jährigen betrachten ihren aktuellen Partner besonders häufig als den „besten Liebhaber“, den sie jemals hatten.

Die Grafik zeigt drei Aussagen über den aktuellen Partner der Befragten. Für jede Aussage stellt ein gestapelter horizontaler Balken den Grad der Zustimmung dar – von „Stimme voll und ganz zu“ bis „Stimme überhaupt nicht zu“ sowie die Kategorie „Nicht betroffen“. Positive Antworten werden in Blau-Violett dargestellt, negative Antworten in Beige- und Goldtönen. Rechts neben jedem Balken befindet sich die Gesamtzustimmungsrate, die der Summe der Antworten „Stimme voll und ganz zu“ und „Stimme eher zu“ entspricht.


Ist Ihr aktueller Partner die attraktivste Person, mit der Sie jemals zusammen waren?

Die erste Aussage lautet:

„...die attraktivste Person unter allen Partnern, die Sie jemals hatten.“

Die Ergebnisse zeigen eine sehr positive Wahrnehmung des aktuellen Partners:

Insgesamt betrachten 77 % der Befragten ihren aktuellen Partner als die attraktivste Person, mit der sie jemals eine Beziehung hatten.

Noch höhere Werte werden in bestimmten Regionen beobachtet:

Visuell wird der Balken deutlich von den positiven Antworten dominiert, was auf eine starke Wertschätzung des aktuellen Partners hinsichtlich seiner Attraktivität hinweist.


Ist Ihr aktueller Partner der beste Sexualpartner, den Sie jemals hatten?

Die zweite Aussage lautet:

„...der beste Liebhaber bzw. die beste Liebhaberin, die Sie jemals hatten.“

Die Antworten bleiben überwiegend positiv:

Die Gesamtzustimmungsrate beträgt 72 %.

Mit anderen Worten: Fast drei von vier Befragten halten ihren aktuellen Partner für den besten Sexualpartner, den sie jemals hatten.

Dieser Wert steigt bei den 18- bis 34-Jährigen auf 80 %, was darauf hindeutet, dass jüngere Erwachsene ihren aktuellen Partner besonders häufig als ihre beste sexuelle Erfahrung betrachten.


Ist Ihr aktueller Partner die Person, mit der Sie die wildesten sexuellen Erfahrungen gemacht haben?

Die dritte Aussage lautet:

„...der Partner, mit dem Sie die verrücktesten Dinge im Bett erlebt haben.“

Die Ergebnisse sind folgende:

Die Gesamtzustimmungsrate beträgt 70 %.

Sieben von zehn Befragten betrachten ihren aktuellen Partner somit als die Person, mit der sie ihre aufregendsten oder außergewöhnlichsten sexuellen Erfahrungen gemacht haben.

In Hauts-de-France steigt dieser Wert sogar auf 82 %, was deutlich über dem nationalen Durchschnitt liegt.


Gesamtauswertung der Infografik

Die Infografik verdeutlicht eine starke Aufwertung des aktuellen Partners. Eine große Mehrheit der Befragten ist der Ansicht, dass die Person, mit der sie derzeit zusammen sind, im Vergleich zu allen früheren Partnern eine besondere Stellung einnimmt:

Die positiven Antworten dominieren bei allen drei Indikatoren deutlich, was darauf hindeutet, dass die Befragten ihre aktuelle Beziehung insgesamt positiver bewerten als frühere romantische und sexuelle Beziehungen.

Dennoch gibt die Hälfte der Franzosen an, bereits von jemandem fantasiert zu haben, der attraktiver ist als der eigene Partner, und zu glauben, dass ihr Partner nicht unbedingt die Person ist, mit der sie ihre geheimsten Fantasien verwirklichen könnten. Männer teilen diese Ansicht häufiger als Frauen.

Vier von zehn Franzosen denken mit Nostalgie an ihr Sexualleben vor ihrer aktuellen Beziehung zurück, und ein ähnlich hoher Anteil hat bereits während des Geschlechtsverkehrs mit dem Partner an jemand anderen gedacht, um leichter einen Orgasmus zu erreichen. Besonders die 18- bis 34-Jährigen scheinen zu solchen Verhaltensweisen zu neigen, die als Grenzbereich zur Untreue betrachtet werden können.

Verhaltensweisen und Praktiken, die der Untreue in einer Beziehung nahekommen

Diese Infografik stellt verschiedene Verhaltensweisen vor, die als Formen von Mikro-Untreue oder als Verhaltensweisen betrachtet werden können, die dem Fremdgehen nahekommen. Für jede Situation geben die Befragten an, ob sie diese häufig, manchmal, selten oder nie praktiziert haben. Die rechte Spalte fasst die Personen zusammen, die dies mindestens einmal getan haben.


Von einer Person fantasieren, die deutlich attraktiver ist als der eigene Partner

Die am weitesten verbreitete Verhaltensweise besteht darin, von jemandem zu fantasieren, der als wesentlich attraktiver als der aktuelle Partner wahrgenommen wird.

Die Antworten verteilen sich wie folgt:

Insgesamt geben 55 % der Befragten an, dies mindestens einmal getan zu haben.

Dieser Anteil steigt bei Männern auf 62 % und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt.


Denken, dass der Partner nicht die Person ist, mit der man seine geheimsten Fantasien verwirklichen könnte

Die zweite Situation besteht darin zu glauben, dass der aktuelle Partner nicht die Person ist, mit der man seine intimsten Fantasien verwirklichen könnte.

Die Ergebnisse lauten:

Insgesamt haben 49 % der Befragten diesen Gedanken bereits gehabt.

Besonders betroffen sind:


Mit Nostalgie an das Sexualleben mit einem Ex-Partner zurückdenken

Die Infografik untersucht außerdem, wie häufig Menschen nostalgisch an ihr früheres Sexualleben zurückdenken.

Die Antworten zeigen:

Insgesamt geben 43 % an, dies bereits getan zu haben.

Dieser Anteil steigt auf:


Während des Geschlechtsverkehrs mit dem Partner an eine andere Person denken

Eine weitere Frage bezieht sich darauf, sich während des Geschlechtsverkehrs jemand anderen vorzustellen, um leichter zum Orgasmus zu gelangen.

Die Ergebnisse zeigen:

Somit geben 39 % der Befragten zu, bereits während des Geschlechtsverkehrs mit ihrem Partner an eine andere Person gedacht zu haben.

Dieser Wert erreicht 50 % bei den 18- bis 34-Jährigen.


Das eigene Sexualleben negativ mit pornografischen Inhalten vergleichen

Die Studie analysiert außerdem den Einfluss von Pornografie auf die Wahrnehmung des eigenen Sexuallebens als Paar.

Die Befragten wurden gefragt, ob sie jemals beim Konsum pornografischer Inhalte gedacht hätten, dass ihr eigenes Sexualleben im Vergleich dazu enttäuschend sei.

Die Antworten lauten:

Insgesamt haben 32 % dieses Gefühl der Enttäuschung bereits erlebt.

Die Werte steigen auf:


Zweideutige oder sexuelle Nachrichten mit einer anderen Person austauschen

Eine der Verhaltensweisen, die digitaler Untreue am nächsten kommt, ist der Austausch zweideutiger oder sexueller Nachrichten mit einer anderen Person über soziale Netzwerke oder Messaging-Dienste.

Die Ergebnisse zeigen:

Insgesamt geben 28 % zu, bereits solche Nachrichten ausgetauscht zu haben.

Bei den 18- bis 34-Jährigen steigt dieser Anteil auf 50 %, also jede zweite Person.


Ein intimes, romantisches oder sexuelles Gespräch mit einer künstlichen Intelligenz führen

Abschließend untersucht die Studie eine aufkommende Praxis: emotionale oder sexuelle Interaktionen mit künstlicher Intelligenz (ChatGPT, Replika, Character.ai usw.).

Die Ergebnisse lauten:

Insgesamt geben 20 % der Befragten an, bereits ein intimes, romantisches oder sexuelles Gespräch mit einer KI geführt zu haben.

Besonders verbreitet ist diese Praxis bei den 18- bis 34-Jährigen, wo sie 47 % erreicht – also nahezu jeden zweiten jungen Erwachsenen.


Gesamtauswertung der Infografik

Die Grafik verdeutlicht, dass viele Verhaltensweisen, die als Grauzonen der Treue betrachtet werden können, innerhalb von Beziehungen relativ häufig vorkommen.

Die am weitesten verbreiteten Verhaltensweisen sind überwiegend gedanklicher oder fantasiebezogener Natur:

Verhaltensweisen, die eine tatsächliche Interaktion mit einer dritten Person beinhalten, sind weniger verbreitet, bleiben aber dennoch bemerkenswert:

Die Infografik zeigt außerdem, dass die 18- bis 34-Jährigen durchgehend die am stärksten betroffene Generation sind, mit Werten, die häufig deutlich über dem nationalen Durchschnitt liegen – insbesondere beim Austausch zweideutiger Nachrichten (50 %) und bei intimen Gesprächen mit einer KI (47 %).

Die jüngsten Beziehungen weisen die höchste Wahrscheinlichkeit für solche Verhaltensweisen auf, insbesondere für Fantasien über andere Personen oder das Denken an jemand anderen während des Geschlechtsverkehrs, um leichter einen Orgasmus zu erreichen.

Im Gegensatz dazu scheinen langjährige Paare weniger mit neuen Technologien verbunden zu sein. Der Anteil der Personen, die bereits Sexting betrieben oder intime Gespräche mit einer KI geführt haben, ist dort deutlich geringer.

Einfluss der Beziehungsdauer auf Verhaltensweisen, die der Untreue nahekommen

Diese Infografik präsentiert dieselben Verhaltensweisen wie zuvor, vergleicht sie jedoch nach der Dauer der Beziehung. Die Ergebnisse entsprechen dem Anteil der Personen, die diese Verhaltensweisen bereits gezeigt haben (häufig, manchmal oder selten).

Die Spalten unterscheiden vier Kategorien von Paaren:

Grün markierte Werte liegen signifikant über dem Durchschnitt, rosa markierte Werte signifikant darunter.


Von einer Person fantasieren, die deutlich attraktiver ist als der eigene Partner

Insgesamt geben 54 % der Menschen in einer Beziehung an, bereits von jemandem fantasiert zu haben, der deutlich attraktiver ist als ihr Partner.

Je nach Beziehungsdauer:

Die jüngsten Paare geben diese Art von Fantasie somit deutlich häufiger zu.


Denken, dass der Partner nicht die Person ist, mit der man seine geheimsten Fantasien verwirklichen könnte

Fast jede zweite Person (49 %) hat bereits gedacht, dass ihr Partner nicht die ideale Person ist, um die intimsten Fantasien zu verwirklichen.

Die Ergebnisse nach Beziehungsdauer:

Auch hier sind die jüngsten Paare am stärksten betroffen.


Mit Nostalgie an das Sexualleben mit einem Ex-Partner zurückdenken

Insgesamt geben 41 % der Befragten an, bereits nostalgisch an ihr früheres Sexualleben zurückgedacht zu haben.

Die Ergebnisse sind:

Menschen in neuen Beziehungen scheinen ihre aktuelle Situation deutlich häufiger mit früheren Erfahrungen zu vergleichen.


Während des Geschlechtsverkehrs an eine andere Person denken

Dieses Verhalten betrifft 38 % aller Befragten.

Nach Beziehungsdauer:

Der Unterschied ist besonders ausgeprägt. Paare mit weniger als einem Jahr Beziehung weisen mehr als doppelt so hohe Werte auf wie Paare, die seit mehr als zehn Jahren zusammen sind.


Das eigene Sexualleben negativ mit Pornografie vergleichen

Insgesamt geben 31 % der Befragten an, ihr Sexualleben bereits als enttäuschend empfunden zu haben, wenn sie es mit pornografischen Inhalten verglichen.

Die Ergebnisse im Detail:

Auch hier sind neue Beziehungen deutlich überrepräsentiert.


Zweideutige oder sexuelle Nachrichten mit einer anderen Person austauschen

Dieses Verhalten betrifft 27 % der Menschen in einer Beziehung.

Die Verteilung lautet:

Mit zunehmender Stabilität der Beziehung ist ein kontinuierlicher Rückgang zu beobachten.


Ein intimes, romantisches oder sexuelles Gespräch mit einer künstlichen Intelligenz führen

Diese Praxis weist die größten Unterschiede in Abhängigkeit von der Beziehungsdauer auf.

Insgesamt geben 19 % der Befragten an, bereits eine solche Interaktion mit einer KI gehabt zu haben.

Die Ergebnisse lauten:

Menschen in neuen Beziehungen sind somit mehr als fünfmal häufiger dazu geneigt, ein intimes oder sexuelles Gespräch mit einer künstlichen Intelligenz geführt zu haben als Personen, die seit mehr als zehn Jahren in einer Beziehung leben.


Gesamtauswertung der Infografik

Die Ergebnisse zeigen einen sehr klaren Trend: Verhaltensweisen, die als Formen von Mikro-Untreue betrachtet werden können, treten in neuen Beziehungen deutlich häufiger auf als in langjährigen Partnerschaften.

Für jede der sieben untersuchten Praktiken weisen Paare, die weniger als ein Jahr zusammen sind, systematisch die höchsten Werte auf:

Im Gegensatz dazu weisen Paare, die seit mehr als zehn Jahren zusammen sind, nahezu durchgehend die niedrigsten Werte auf. Dies deutet darauf hin, dass sich Beziehungen im Laufe der Zeit stabilisieren und Verhaltensweisen, die mit Erkundung, Vergleichen oder der Suche nach emotionalen und sexuellen Alternativen verbunden sind, abnehmen.

Ein Viertel der Befragten gibt an, bereits in einer offenen Beziehung gelebt zu haben, darunter 12 %, die dies sogar mehrfach erlebt haben. Diese Praxis ist häufiger bei Männern, jungen Menschen sowie bei bi- und homosexuellen Personen anzutreffen.

Jeder fünfte Franzose hat bereits sexuelle Erfahrungen mit mehreren Partnern gemacht. Auch diese Praxis ist bei jüngeren Menschen häufiger als bei älteren Generationen sowie bei bi- und homosexuellen Personen.

Verhaltensweisen und Praktiken, die der Untreue in einer Beziehung nahekommen

Diese Infografik stellt verschiedene Verhaltensweisen vor, die als Formen von Mikro-Untreue oder als Verhaltensweisen betrachtet werden können, die dem Fremdgehen nahekommen. Für jede Situation geben die Befragten an, ob sie diese häufig, manchmal, selten oder nie praktiziert haben. Die rechte Spalte fasst die Personen zusammen, die dies mindestens einmal getan haben.


Von einer Person fantasieren, die deutlich attraktiver ist als der eigene Partner

Die am weitesten verbreitete Verhaltensweise besteht darin, von jemandem zu fantasieren, der als wesentlich attraktiver als der aktuelle Partner wahrgenommen wird.

Die Antworten verteilen sich wie folgt:

Insgesamt geben 55 % der Befragten an, dies mindestens einmal getan zu haben.

Dieser Anteil steigt bei Männern auf 62 % und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt.


Denken, dass der Partner nicht die Person ist, mit der man seine geheimsten Fantasien verwirklichen könnte

Die zweite Situation besteht darin zu glauben, dass der aktuelle Partner nicht die Person ist, mit der man seine intimsten Fantasien verwirklichen könnte.

Die Ergebnisse lauten:

Insgesamt haben 49 % der Befragten diesen Gedanken bereits gehabt.

Besonders betroffen sind:


Mit Nostalgie an das Sexualleben mit einem Ex-Partner zurückdenken

Die Infografik untersucht außerdem, wie häufig Menschen nostalgisch an ihr früheres Sexualleben zurückdenken.

Die Antworten zeigen:

Insgesamt geben 43 % an, dies bereits getan zu haben.

Dieser Anteil steigt auf:


Während des Geschlechtsverkehrs mit dem Partner an eine andere Person denken

Eine weitere Frage bezieht sich darauf, sich während des Geschlechtsverkehrs jemand anderen vorzustellen, um leichter zum Orgasmus zu gelangen.

Die Ergebnisse zeigen:

Somit geben 39 % der Befragten zu, bereits während des Geschlechtsverkehrs mit ihrem Partner an eine andere Person gedacht zu haben.

Dieser Wert erreicht 50 % bei den 18- bis 34-Jährigen.


Das eigene Sexualleben negativ mit pornografischen Inhalten vergleichen

Die Studie analysiert außerdem den Einfluss von Pornografie auf die Wahrnehmung des eigenen Sexuallebens als Paar.

Die Befragten wurden gefragt, ob sie jemals beim Konsum pornografischer Inhalte gedacht hätten, dass ihr eigenes Sexualleben im Vergleich dazu enttäuschend sei.

Die Antworten lauten:

Insgesamt haben 32 % dieses Gefühl der Enttäuschung bereits erlebt.

Die Werte steigen auf:


Zweideutige oder sexuelle Nachrichten mit einer anderen Person austauschen

Eine der Verhaltensweisen, die digitaler Untreue am nächsten kommt, ist der Austausch zweideutiger oder sexueller Nachrichten mit einer anderen Person über soziale Netzwerke oder Messaging-Dienste.

Die Ergebnisse zeigen:

Insgesamt geben 28 % zu, bereits solche Nachrichten ausgetauscht zu haben.

Bei den 18- bis 34-Jährigen steigt dieser Anteil auf 50 %, also jede zweite Person.


Ein intimes, romantisches oder sexuelles Gespräch mit einer künstlichen Intelligenz führen

Abschließend untersucht die Studie eine aufkommende Praxis: emotionale oder sexuelle Interaktionen mit künstlicher Intelligenz (ChatGPT, Replika, Character.ai usw.).

Die Ergebnisse lauten:

Insgesamt geben 20 % der Befragten an, bereits ein intimes, romantisches oder sexuelles Gespräch mit einer KI geführt zu haben.

Besonders verbreitet ist diese Praxis bei den 18- bis 34-Jährigen, wo sie 47 % erreicht – also nahezu jeden zweiten jungen Erwachsenen.


Gesamtauswertung der Infografik

Die Grafik verdeutlicht, dass viele Verhaltensweisen, die als Grauzonen der Treue betrachtet werden können, innerhalb von Beziehungen relativ häufig vorkommen.

Die am weitesten verbreiteten Verhaltensweisen sind überwiegend gedanklicher oder fantasiebezogener Natur:

Verhaltensweisen, die eine tatsächliche Interaktion mit einer dritten Person beinhalten, sind weniger verbreitet, bleiben aber dennoch bemerkenswert:

Die Infografik zeigt außerdem, dass die 18- bis 34-Jährigen durchgehend die am stärksten betroffene Generation sind, mit Werten, die häufig deutlich über dem nationalen Durchschnitt liegen – insbesondere beim Austausch zweideutiger Nachrichten (50 %) und bei intimen Gesprächen mit einer KI (47 %).

Die jüngsten Beziehungen weisen die höchste Wahrscheinlichkeit für solche Verhaltensweisen auf, insbesondere für Fantasien über andere Personen oder das Denken an jemand anderen während des Geschlechtsverkehrs, um leichter einen Orgasmus zu erreichen.

Im Gegensatz dazu scheinen langjährige Paare weniger mit neuen Technologien verbunden zu sein. Der Anteil der Personen, die bereits Sexting betrieben oder intime Gespräche mit einer KI geführt haben, ist dort deutlich geringer.

Einfluss der Beziehungsdauer auf Verhaltensweisen, die der Untreue nahekommen

Diese Infografik präsentiert dieselben Verhaltensweisen wie zuvor, vergleicht sie jedoch nach der Dauer der Beziehung. Die Ergebnisse entsprechen dem Anteil der Personen, die diese Verhaltensweisen bereits gezeigt haben (häufig, manchmal oder selten).

Die Spalten unterscheiden vier Kategorien von Paaren:

Grün markierte Werte liegen signifikant über dem Durchschnitt, rosa markierte Werte signifikant darunter.


Von einer Person fantasieren, die deutlich attraktiver ist als der eigene Partner

Insgesamt geben 54 % der Menschen in einer Beziehung an, bereits von jemandem fantasiert zu haben, der deutlich attraktiver ist als ihr Partner.

Je nach Beziehungsdauer:

Die jüngsten Paare geben diese Art von Fantasie somit deutlich häufiger zu.


Denken, dass der Partner nicht die Person ist, mit der man seine geheimsten Fantasien verwirklichen könnte

Fast jede zweite Person (49 %) hat bereits gedacht, dass ihr Partner nicht die ideale Person ist, um die intimsten Fantasien zu verwirklichen.

Die Ergebnisse nach Beziehungsdauer:

Auch hier sind die jüngsten Paare am stärksten betroffen.


Mit Nostalgie an das Sexualleben mit einem Ex-Partner zurückdenken

Insgesamt geben 41 % der Befragten an, bereits nostalgisch an ihr früheres Sexualleben zurückgedacht zu haben.

Die Ergebnisse sind:

Menschen in neuen Beziehungen scheinen ihre aktuelle Situation deutlich häufiger mit früheren Erfahrungen zu vergleichen.


Während des Geschlechtsverkehrs an eine andere Person denken

Dieses Verhalten betrifft 38 % aller Befragten.

Nach Beziehungsdauer:

Der Unterschied ist besonders ausgeprägt. Paare mit weniger als einem Jahr Beziehung weisen mehr als doppelt so hohe Werte auf wie Paare, die seit mehr als zehn Jahren zusammen sind.


Das eigene Sexualleben negativ mit Pornografie vergleichen

Insgesamt geben 31 % der Befragten an, ihr Sexualleben bereits als enttäuschend empfunden zu haben, wenn sie es mit pornografischen Inhalten verglichen.

Die Ergebnisse im Detail:

Auch hier sind neue Beziehungen deutlich überrepräsentiert.


Zweideutige oder sexuelle Nachrichten mit einer anderen Person austauschen

Dieses Verhalten betrifft 27 % der Menschen in einer Beziehung.

Die Verteilung lautet:

Mit zunehmender Stabilität der Beziehung ist ein kontinuierlicher Rückgang zu beobachten.


Ein intimes, romantisches oder sexuelles Gespräch mit einer künstlichen Intelligenz führen

Diese Praxis weist die größten Unterschiede in Abhängigkeit von der Beziehungsdauer auf.

Insgesamt geben 19 % der Befragten an, bereits eine solche Interaktion mit einer KI gehabt zu haben.

Die Ergebnisse lauten:

Menschen in neuen Beziehungen sind somit mehr als fünfmal häufiger dazu geneigt, ein intimes oder sexuelles Gespräch mit einer künstlichen Intelligenz geführt zu haben als Personen, die seit mehr als zehn Jahren in einer Beziehung leben.


Gesamtauswertung der Infografik

Die Ergebnisse zeigen einen sehr klaren Trend: Verhaltensweisen, die als Formen von Mikro-Untreue betrachtet werden können, treten in neuen Beziehungen deutlich häufiger auf als in langjährigen Partnerschaften.

Für jede der sieben untersuchten Praktiken weisen Paare, die weniger als ein Jahr zusammen sind, systematisch die höchsten Werte auf:

Im Gegensatz dazu weisen Paare, die seit mehr als zehn Jahren zusammen sind, nahezu durchgehend die niedrigsten Werte auf. Dies deutet darauf hin, dass sich Beziehungen im Laufe der Zeit stabilisieren und Verhaltensweisen, die mit Erkundung, Vergleichen oder der Suche nach emotionalen und sexuellen Alternativen verbunden sind, abnehmen.

Ein Viertel der Befragten gibt an, bereits in einer offenen Beziehung gelebt zu haben, darunter 12 %, die dies sogar mehrfach erlebt haben. Diese Praxis ist häufiger bei Männern, jungen Menschen sowie bei bi- und homosexuellen Personen anzutreffen.

Jeder fünfte Franzose hat bereits sexuelle Erfahrungen mit mehreren Partnern gemacht. Auch diese Praxis ist bei jüngeren Menschen häufiger als bei älteren Generationen sowie bei bi- und homosexuellen Personen.

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Erfahrungen mit Nicht-Monogamie und offener Sexualität innerhalb von Beziehungen

Diese Infografik untersucht konkrete Erfahrungen mit offenen Beziehungen oder geteilter Sexualität mit anderen Partnern. Für jede Situation geben die Befragten an, ob sie diese einmal, mehrmals oder nie erlebt haben.

Die positiven Antworten werden in der rechten Spalte unter dem Indikator „Gesamt Ja“ zusammengefasst. Dieser entspricht dem Anteil der Personen, die die jeweilige Erfahrung mindestens einmal gemacht haben.


Schon einmal in einer offenen Beziehung gewesen

Die erste untersuchte Situation lautet:

„In einer offenen Beziehung mit einem Partner oder einer Partnerin sein, bei der beide frei sind, sexuelle Beziehungen mit anderen Personen zu haben.“

Die Ergebnisse zeigen:

Insgesamt geben 24 % der Befragten an, mindestens einmal in ihrem Leben in einer offenen Beziehung gewesen zu sein.

Besonders betroffen sind:

Deutlich niedrigere Werte finden sich dagegen bei:

Die Grafik zeigt anschaulich, dass etwa ein Viertel der Befragten bereits eine Form der offenen Beziehung erlebt hat, während drei Viertel diese Art von Beziehung nie erfahren haben.


Sexuelle Beziehungen mit dem Partner und weiteren Personen

Die zweite Situation betrifft die gemeinsame Beteiligung des Paares an sexuellen Aktivitäten mit weiteren Partnern:

„Sexuelle Beziehungen mit Ihrem Partner und anderen Personen haben (z. B. Dreier, Partnertausch, Swinger-Abend usw.).“

Die Ergebnisse zeigen:

Der Gesamtanteil der Personen mit dieser Erfahrung beträgt 19 %.

Mit anderen Worten: Fast jede fünfte Person gibt an, bereits an einer sexuellen Erfahrung teilgenommen zu haben, die sowohl den Partner als auch weitere Personen einbezog.

Besonders betroffen sind:

Niedrigere Werte finden sich bei:


Allgemeine Betrachtung der Infografik

Die Infografik zeigt, dass Erfahrungen mit Nicht-Monogamie zwar existieren, innerhalb der Bevölkerung jedoch eine Minderheit darstellen.

Die Ergebnisse zeigen:

In beiden Fällen treten diese Verhaltensweisen deutlich häufiger bei LGBT+-Personen sowie bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 34 Jahren auf.

Die größten Unterschiede zeigen sich bei homosexuellen und bisexuellen Personen, deren Werte häufig zwei- bis viermal höher liegen als in der Gesamtbevölkerung.

Insgesamt deutet die Studie darauf hin, dass Monogamie zwar weiterhin das vorherrschende Beziehungsmodell bleibt, jedoch ein nicht unerheblicher Teil der Befragten zumindest gelegentlich Formen von Beziehungen oder Sexualität ausprobiert hat, die vom traditionellen exklusiven Paarmodell abweichen.


Erfahrungen mit Untreue und Erwartungen an Treue

Die Franzosen haben eine eher optimistische Sicht auf Treue: Drei Viertel glauben, dass es möglich ist, ein Leben lang derselben Person treu zu bleiben. Diese Überzeugung ist besonders stark bei jungen Menschen und Bewohnern des Nordwestens Frankreichs ausgeprägt. Senioren, Bisexuelle und Bewohner Südfrankreichs sind dagegen eher pessimistisch.

Tatsächlich war ein Drittel der Franzosen bereits untreu, und von diesen war wiederum ein Drittel während der Sommerzeit untreu. Bewohner Südfrankreichs und Bisexuelle scheinen am ehesten zu Untreue zu neigen, während dies bei Bretonen und Nordfranzosen deutlich seltener der Fall ist. Der Glaube an lebenslange Treue scheint zudem dabei zu helfen, dem Partner treu zu bleiben.


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Lebenslange Treue und Erfahrungen mit Untreue

Diese Infografik ist in zwei Bereiche unterteilt. Der erste misst den Glauben der Franzosen an die Möglichkeit, ein Leben lang derselben Person treu zu bleiben. Der zweite untersucht die tatsächlichen Erfahrungen mit Untreue, die von den Befragten angegeben wurden.


An lebenslange Treue glauben

Auf der linken Seite der Grafik zeigt ein gestapeltes vertikales Balkendiagramm die Antworten auf die Frage, ob die Befragten glauben, ihrem Partner ein Leben lang treu bleiben zu können.

Die Ergebnisse zeigen eine klare Mehrheit:

Visuell nimmt der blaue Bereich, der die positiven Antworten darstellt, den größten Teil des Balkens ein und verdeutlicht das starke Vertrauen in die Möglichkeit dauerhafter Treue.

Gruppen mit stärkerem Glauben an lebenslange Treue

Einige Gruppen liegen über dem Durchschnitt:

Diese Gruppen zeigen sich besonders optimistisch hinsichtlich der Möglichkeit, dem gleichen Partner das ganze Leben lang treu zu bleiben.

Gruppen mit geringerem Glauben an lebenslange Treue

Umgekehrt sind einige Gruppen stärker unter den Skeptikern vertreten:


Erfahrungen mit Untreue

Auf der rechten Seite der Grafik zeigt ein Ringdiagramm die Antworten auf die Frage nach bisherigen Erfahrungen mit Untreue.

Die Befragten werden in vier Kategorien eingeteilt.

Bereits untreu gewesen

Die erste Kategorie umfasst Personen, die angeben, bereits einen Partner betrogen zu haben.

Sie macht 31 % der Befragten aus.

Von der gesamten Stichprobe geben 10 % sogar an, mehrfach untreu gewesen zu sein.

Mit anderen Worten: Fast ein Drittel der Befragten gesteht ein, im Laufe seines Liebeslebens bereits untreu gewesen zu sein.

Besonders betroffen sind:

Deutlich niedrigere Werte finden sich bei:


Noch nie untreu gewesen, glauben aber, dass es passieren könnte

Diese Kategorie umfasst 17 % der Befragten.

Diese Personen geben an, bislang nie untreu gewesen zu sein, halten es jedoch für möglich, dass dies unter bestimmten Umständen geschehen könnte.


Noch nie untreu gewesen und überzeugt, dass es niemals passieren würde

Dies ist die größte Kategorie.

47 % der Befragten geben an, niemals untreu gewesen zu sein und überzeugt zu sein, dass sie es auch nie sein würden.

Fast jede zweite Person vertritt somit eine klare Haltung der Treue – sowohl in ihrem Verhalten als auch in ihren Absichten.


Noch nie eine Beziehung gehabt

Schließlich geben 7 % der Befragten an, noch nie eine romantische Beziehung geführt zu haben, wodurch sie naturgemäß keine Erfahrungen mit Untreue gemacht haben können.


Allgemeine Betrachtung der Infografik

Die Infografik zeigt einen interessanten Gegensatz zwischen Überzeugungen und tatsächlichem Verhalten.

Einerseits glauben 73 % der Franzosen, dass es möglich ist, ein Leben lang derselben Person treu zu bleiben, was zeigt, dass das Ideal der Treue weiterhin weit verbreitet ist.

Andererseits geben 31 % an, bereits untreu gewesen zu sein, was darauf hinweist, dass ein bedeutender Teil der Bevölkerung diese Beziehungsnorm bereits verletzt hat.

Kombiniert man die Ergebnisse, ergeben sich drei große Gruppen:

Diese Ergebnisse legen nahe, dass Treue weiterhin einen zentralen Wert in den gesellschaftlichen Vorstellungen darstellt, auch wenn das tatsächliche Verhalten oft differenzierter ist und manchmal von diesem Ideal abweicht.

Würde ihnen eine diskrete sexuelle Begegnung angeboten, würde jeder fünfte Franzose der Versuchung nachgeben, insbesondere Personen, die bereits untreu waren, Bisexuelle, Homosexuelle und Männer. Auch die jüngsten Beziehungen scheinen am anfälligsten zu sein.

Im Falle einer Untreue des Partners möchte die große Mehrheit der Franzosen darüber informiert werden. Junge Menschen scheinen weniger bereit zu sein, darüber hinwegzusehen: 82 % möchten davon erfahren.

Insgesamt möchte nur ein Viertel der Franzosen lieber nichts davon wissen.

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Fähigkeit, treu zu bleiben, und Einstellung zur Untreue

Diese Infografik untersucht zwei ergänzende Dimensionen der Treue. Die erste misst die Reaktion der Befragten, wenn sich ihnen die Gelegenheit zu einer diskreten Affäre bieten würde. Die zweite analysiert ihre Haltung gegenüber einer möglichen Untreue ihres Partners oder ihrer Partnerin.


Wäre es möglich, treu zu bleiben, wenn sich die Gelegenheit bieten würde?

Der linke Teil der Grafik zeigt einen gestapelten vertikalen Balken, der die implizite Frage beantwortet:

„Wenn Ihnen eine diskrete Beziehung ohne erkennbares Risiko angeboten würde, wären Sie dann untreu?“

Die Antworten verteilen sich auf fünf Kategorien.

Ja, auf jeden Fall

Diese Kategorie umfasst die Personen, die am ehesten bereit wären, eine Gelegenheit zur Untreue wahrzunehmen.

Ja, wahrscheinlich

Zusammen ergeben diese beiden Kategorien:

18 % wären untreu

Die Studie hebt mehrere besonders betroffene Gruppen hervor:

Demgegenüber geben nur:

an, dass sie ein solches Angebot wahrscheinlich oder sicher annehmen würden.

Nein, wahrscheinlich nicht

Nein, auf keinen Fall

Insgesamt:

49 % glauben, dass sie eine solche Gelegenheit ablehnen würden

Diese Befragten sind überzeugt, auch dann treu zu bleiben, wenn sich eine Gelegenheit ergibt.

Derzeit kein fester Partner

Schließlich:

Diese Kategorie erscheint am unteren Ende des Balkens in Grau.


Würde man die Untreue des Partners lieber erfahren?

Der rechte Teil der Grafik zeigt ein Kreisdiagramm, das die Einstellung der Befragten gegenüber einer möglichen Untreue ihres Partners darstellt.

Würde es lieber wissen

Die Mehrheit der Befragten antwortet:

Fast zwei Drittel möchten also informiert werden, wenn ihr Partner untreu ist.

Visuell nimmt diese Kategorie den größten Teil des Diagramms ein und wird in Blau-Violett dargestellt.

Würde es lieber nicht wissen

Demgegenüber:

Jede vierte Person würde eine mögliche Untreue lieber ignorieren, als darüber informiert zu werden.

Diese Meinung ist häufiger vertreten bei:

Keine Angabe

Schließlich:


Allgemeine Betrachtung der Infografik

Diese Infografik zeigt eine gewisse Übereinstimmung zwischen den geäußerten Werten und den beabsichtigten Verhaltensweisen.

Einerseits:

Andererseits:

Die Ergebnisse zeigen außerdem, dass Personen, die bereits Erfahrungen mit Untreue gemacht haben – unabhängig davon, ob sie selbst untreu waren oder betrogen wurden – häufig eine differenziertere Haltung zur Treue einnehmen. Sie ziehen eher eine diskrete Affäre in Betracht und bevorzugen häufiger, eine mögliche Untreue zu ignorieren.

Insgesamt legt die Studie nahe, dass Treue weiterhin eine stark geschätzte Norm bleibt: Die Mehrheit der Befragten möchte treu bleiben und würde im Falle einer Untreue innerhalb der Beziehung lieber die Wahrheit erfahren.

Trotz ihrer Ansichten zur Treue würde die Hälfte der Franzosen, wenn sie diesen Sommer Single wäre, Zeit für sich selbst nehmen.

Jeder sechste Franzose würde mehrere Sexualpartner suchen, um verlorene Zeit aufzuholen, insbesondere Bisexuelle, Homosexuelle, junge Erwachsene und Männer.


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Beziehungsabsichten im Sommer

Diese Infografik untersucht die romantischen und sexuellen Absichten von Menschen, die Single sind oder im Sommer jemanden kennenlernen könnten. Sie soll zeigen, ob die Befragten diese Zeit nutzen möchten, um mehrere Bekanntschaften zu machen, eine dauerhafte Beziehung aufzubauen oder stattdessen allein zu bleiben und sich auf sich selbst zu konzentrieren.

Alle Antworten werden in einem gestapelten vertikalen Balken mit drei Kategorien dargestellt.


Keinen Partner suchen und Zeit für sich selbst nehmen

Die größte Kategorie wird am unteren Ende der Säule in Gold dargestellt.

52 % der Befragten erklären:

„Keinen Partner suchen, ich würde mir Zeit für mich selbst nehmen.“

Mehr als jede zweite Person betrachtet den Sommer somit als eine Zeit, die auf persönliches Wohlbefinden ausgerichtet ist und nicht auf die Suche nach einer romantischen oder sexuellen Beziehung.

Visuell nimmt dieser Abschnitt mehr als die Hälfte der Säule ein und stellt damit die dominierende Option dar.


Einen einzigen Partner suchen, um eine stabile Beziehung aufzubauen

Die zweite Kategorie, die in der Mitte der Säule in Hellviolett dargestellt wird, entspricht Personen, die eine ernsthafte Beziehung suchen.

32 % der Befragten geben an:

„Einen einzigen Partner suchen, um eine stabile Beziehung aufzubauen.“

Fast ein Drittel der Befragten betrachtet den Sommer somit als Gelegenheit, eine dauerhafte Beziehung aufzubauen, anstatt verschiedene Erfahrungen zu sammeln.


Mehrere Sexualpartner haben

Die dritte Kategorie befindet sich an der Spitze der Säule und wird in Dunkelviolett dargestellt. Sie betrifft Personen, die den Sommer nutzen möchten, um mehrere sexuelle Erfahrungen zu machen.

17 % der Befragten erklären:

„Mehrere Sexualpartner haben, um verlorene Zeit aufzuholen.“

Diese Option bleibt zwar in der Minderheit, betrifft aber dennoch fast jede sechste Person.

Bestimmte Bevölkerungsgruppen sind hier deutlich stärker vertreten:

Demgegenüber geben nur:

an, im Sommer mehrere Sexualpartner haben zu wollen.


Wunsch nach einem oder mehreren Partnern

Die Infografik hebt außerdem einen Gesamtindikator hervor:

„Gesamt: einen oder mehrere Partner haben wollen“

Dieser Indikator umfasst Personen, die entweder:

Der Gesamtwert erreicht 48 %.

Mit anderen Worten: Fast jede zweite Person plant, im Sommer mindestens einen Partner zu haben, sei es im Rahmen einer ernsthaften Beziehung oder durch mehrere Begegnungen.


Allgemeine Betrachtung der Infografik

Diese Infografik zeigt, dass der Sommer nicht automatisch mit einer aktiven Partnersuche verbunden ist.

Die Ergebnisse verdeutlichen drei Haupttendenzen:

Insgesamt geben 48 % an, im Sommer mindestens einen Partner haben zu wollen, während eine knappe Mehrheit (52 %) eine Phase der persönlichen Selbstfindung und des Wohlbefindens bevorzugt.

Die Studie zeigt zudem deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Gruppen: Männer, junge Erwachsene sowie homosexuelle und bisexuelle Personen sind eher geneigt, mehrere Begegnungen in Betracht zu ziehen, während Frauen dieser Perspektive deutlich zurückhaltender gegenüberstehen.


In den letzten 40 Jahren hat sich das Verhältnis der Franzosen zur Treue verändert. Während 1983 noch 80 % der Franzosen glaubten, dass es möglich sei, ein Leben lang derselben Person treu zu bleiben, sind es 2026 nur noch 73 %.

Eine weitere bedeutende Entwicklung zeigt sich in der Reaktion auf Untreue. Die Franzosen wollen heute häufiger die Wahrheit kennen, und mittlerweile möchte die Mehrheit erfahren, wenn der Partner untreu war.

Schließlich zeigt sich, dass Untreue deutlich verbreiteter geworden ist, da fast dreimal so viele Franzosen zugeben, bereits untreu gewesen zu sein. Gleichzeitig sind weniger Menschen überzeugt, dass ihnen so etwas niemals passieren könnte.


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Entwicklung der Wahrnehmung von Untreue (1983–2026)

Diese Infografik vergleicht die Ergebnisse einer Umfrage aus dem Jahr 1983 mit denen aus 2026, um die Entwicklung der Einstellung der Franzosen zu Treue und Untreue in den letzten vierzig Jahren zu messen.

Die Daten von 1983 werden in Gold dargestellt, während die Daten von 2026 in Blau-Violett erscheinen.

Die Analyse konzentriert sich auf drei Dimensionen:


Der Glaube daran, ein Leben lang derselben Person treu bleiben zu können

Der erste Teil vergleicht die Antworten auf die Frage:

„Glauben Sie, dass es möglich ist, ein Leben lang derselben Person treu zu bleiben?“

Ja

1983:

2026:

Dies entspricht einem Rückgang von 7 Prozentpunkten.

Obwohl die Mehrheit der Franzosen weiterhin an lebenslange Treue glaubt, ist diese Überzeugung heute etwas weniger verbreitet als Anfang der 1980er Jahre.

Nein

1983:

2026:

Dies entspricht einem Anstieg von 4 Prozentpunkten.

Die Skepsis gegenüber lebenslanger Treue hat somit leicht zugenommen.

Keine Angabe

1983:

2026:

Dies entspricht einem Anstieg von 3 Prozentpunkten.


Möchte man von der Untreue des Partners erfahren?

Der zweite Teil vergleicht die Antworten auf die Frage:

„Wenn Ihr Partner untreu wäre, würden Sie es lieber wissen oder lieber nicht wissen?“

Würde es lieber wissen

1983:

2026:

Dies entspricht einem deutlichen Anstieg von 18 Prozentpunkten.

Diese Entwicklung stellt eine der auffälligsten Veränderungen der Studie dar. Die Franzosen legen heute deutlich mehr Wert auf Transparenz in Beziehungen als noch vor vierzig Jahren.

Würde es lieber nicht wissen

1983:

2026:

Dies entspricht einem Rückgang von 16 Prozentpunkten.

Dieser Rückgang deutet darauf hin, dass die Haltung „Was ich nicht weiß, macht mich nicht traurig“ heute deutlich seltener geworden ist.

Keine Angabe

1983:

2026:

Dies entspricht einem leichten Rückgang von 2 Prozentpunkten.


Waren Sie selbst schon einmal untreu?

Der dritte Teil der Infografik zeigt die Entwicklung der Antworten auf die Frage:

„Ist es Ihnen selbst schon einmal passiert, untreu zu sein?“

Die Daten liegen für die Jahre 1983, 1999 und 2026 vor.

Bereits untreu gewesen

Der Anteil der Personen, die zugeben, einen Partner betrogen zu haben, ist im Laufe der Zeit stark gestiegen.

Zwischen 1983 und 2026 stieg dieser Anteil um 22 Prozentpunkte.

Mit anderen Worten: Der Anteil der Franzosen, die angeben, bereits untreu gewesen zu sein, ist heute mehr als dreimal so hoch wie Anfang der 1980er Jahre.

Noch nie untreu gewesen, glauben aber, dass es passieren könnte

Diese Kategorie ist leicht zurückgegangen.

Die Franzosen scheinen diese Möglichkeit also seltener theoretisch in Betracht zu ziehen, ohne tatsächlich untreu geworden zu sein.

Noch nie untreu gewesen und überzeugt, dass es niemals passieren würde

Diese Kategorie stellte historisch die Mehrheit dar.

Der Rückgang beträgt 18 Prozentpunkte zwischen 1983 und 2026.

Heute sagt nur noch jede zweite Person, dass sie niemals untreu war und sicher ist, es auch nie zu werden.


Allgemeine Betrachtung der Infografik

Die Entwicklung zwischen 1983 und 2026 zeigt einen tiefgreifenden Wandel im Verhältnis der Franzosen zur Treue.

Einerseits bleibt Treue ein weithin geteilter Wert:

Andererseits haben sich Verhaltensweisen und Einstellungen deutlich verändert:

Die Studie verdeutlicht damit ein modernes Paradox: Die Franzosen schätzen Treue weiterhin als Beziehungsideal, erscheinen heute jedoch realistischer, transparenter und bewusster für die Komplexität menschlicher Liebesbeziehungen als frühere Generationen.

Zusammenfassung

Beziehungen in Frankreich: Ein fragiles Gleichgewicht zwischen emotionaler Bindung, Verlangen und Freiheit

Die französische Partnerschaft beruht heute auf einem grundlegenden Paradox: Eine starke emotionale Bindung besteht neben einem fragileren Verlangen, das je nach Bevölkerungsgruppe unterschiedlich ausgeprägt ist. Während fast drei Viertel der Franzosen in einer Beziehung angeben, Zuneigung für ihren Partner zu empfinden, spricht nur etwa die Hälfte noch von sexuellem Verlangen, und jede zweite Person gibt an, mehr Zuneigung als Verlangen zu empfinden. Dieses Ungleichgewicht ist besonders ausgeprägt bei Senioren und langjährigen Paaren, bei denen das Verlangen mit der Zeit deutlich nachlässt (50 % bei Paaren, die länger als zehn Jahre zusammen sind, und 45 % bei Personen ab 65 Jahren). Dagegen bleibt das Verlangen bei den unter 50-Jährigen, in jüngeren Beziehungen und in bestimmten Regionen wie Südwestfrankreich stärker ausgeprägt. Männer geben zudem häufiger als Frauen an, mehr Verlangen zu verspüren als ihr Partner, was auf eine asymmetrische Wahrnehmung innerhalb der Beziehung hinweist.

Dennoch führt dieser Rückgang des Verlangens nicht dazu, dass der aktuelle Partner weniger geschätzt wird. Im Gegenteil: Er wird weiterhin deutlich positiver bewertet als frühere Partner. Mehr als sieben von zehn Franzosen betrachten ihren aktuellen Partner als den attraktivsten Menschen, den besten Sexualpartner oder die Person, mit der sie ihre prägendsten sexuellen Erfahrungen gemacht haben. Diese Wahrnehmung ist bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 34 Jahren noch stärker ausgeprägt, da sie ihre aktuelle Beziehung häufiger idealisieren. Die Partnerschaft erscheint somit als eine Quelle emotionaler Stabilität, insbesondere für jüngere Generationen, trotz schwankender Intensität des Verlangens.

In diesem Zusammenhang verbreiten sich Versuchungen und Verhaltensweisen an der Grenze zur Untreue zunehmend und spiegeln einen flexibleren Umgang mit Exklusivität wider. Mehr als die Hälfte der Franzosen hat bereits von einer Person fantasiert, die sie attraktiver finden als ihren Partner, und fast jeder Zweite zweifelt daran, dass der Partner sämtliche Wünsche erfüllen kann. Diese Verhaltensweisen sind stark von soziodemografischen Merkmalen geprägt: Sie kommen häufiger bei Männern vor, vor allem jedoch bei jungen Erwachsenen und Menschen in neuen Beziehungen, die mehrere Anzeichen relationaler Fragilität aufweisen (bis zu 73 % geben an, während des Geschlechtsverkehrs an eine andere Person zu denken, wenn die Beziehung weniger als ein Jahr besteht). Etablierte Paare scheinen hingegen weniger betroffen zu sein, insbesondere bei digitalen Praktiken wie Sexting oder intimen Gesprächen mit KI. Dies verdeutlicht eine bedeutende Generationenkluft bei modernen Formen der „Mikro-Untreue“.

Auf dem Weg zur Normalisierung von Untreue

Diese Entwicklung ist Teil eines umfassenderen Wandels von Beziehungsmodellen, der durch eine zunehmende Offenheit gegenüber nicht-exklusiven Beziehungsformen gekennzeichnet ist. Ein Viertel der Franzosen gibt an, bereits eine offene Beziehung erlebt zu haben – eine Praxis, die besonders bei Männern, jungen Menschen sowie bisexuellen und homosexuellen Personen verbreitet ist. Ebenso haben fast 20 % der Franzosen sexuelle Erfahrungen mit mehreren Partnern gemacht, wiederum häufiger unter jungen Menschen und sexuellen Minderheiten. Diese Ergebnisse zeigen eine starke Segmentierung der Verhaltensweisen, wobei junge Menschen und LGBTQ+-Personen bei der Erforschung alternativer Beziehungsformen führend sind, während ältere und heterosexuelle Personen eher traditionelle Modelle bevorzugen.

Untreue fügt sich vollständig in dieses ambivalente Bild ein. Obwohl fast drei Viertel der Franzosen weiterhin glauben, dass lebenslange Treue möglich ist – eine Überzeugung, die besonders unter jungen Menschen und in einigen Regionen Westfrankreichs verbreitet ist –, gibt dennoch jeder Dritte an, bereits untreu gewesen zu sein. Das entspricht dem Dreifachen des Wertes von 1999. Dieser Anteil ist höher bei bisexuellen Personen und in Südfrankreich, während er in Regionen wie der Bretagne oder Nordfrankreich niedriger ausfällt. Auch Überzeugungen spielen eine Rolle: Wer an lebenslange Treue glaubt, ist deutlich weniger geneigt, seinen Partner zu betrügen.

Die erklärten Absichten angesichts von Versuchungen bestätigen diese Unterschiede. Fast jeder fünfte Franzose räumt ein, einer diskreten Gelegenheit zur Untreue nachgeben zu können. Dieser Anteil steigt deutlich bei Männern, jungen Menschen, Personen, die bereits untreu waren, sowie bei bisexuellen und homosexuellen Befragten (rund 44 %). Auch neue Beziehungen erscheinen anfälliger, mit Werten von bis zu 45 % bei Paaren, die weniger als ein Jahr zusammen sind, was ihre geringere Stabilität bestätigt. Gleichzeitig entwickeln sich die Erwartungen hin zu mehr Transparenz: Fast zwei Drittel der Franzosen möchten von einer Untreue ihres Partners erfahren. Dieser Trend ist bei jungen Menschen noch stärker ausgeprägt (82 %) und spiegelt einen direkteren Umgang sowie eine geringere Toleranz gegenüber Lügen wider.

Schließlich wirkt die Sommerzeit als Verstärker dieser Dynamiken. Während sich die Mehrheit der Franzosen im Falle von Single-Dasein lieber auf sich selbst konzentrieren würde (mehr als 50 %), würde eine nicht unerhebliche Minderheit – etwa jeder Sechste – in Betracht ziehen, mehrere Sexualpartner zu haben, insbesondere Männer, junge Menschen sowie bisexuelle und homosexuelle Personen. Der Sommer erscheint somit als eine Zeit, in der traditionelle Beziehungsnormen gelockert werden und bereits bestehende Verhaltensweisen verstärkt zum Vorschein kommen.

Letztlich definiert sich die französische Partnerschaft heute durch ein komplexes und stark segmentiertes Zusammenspiel von dauerhafter emotionaler Bindung, unterschiedlich ausgeprägtem Verlangen und einem wachsenden Bedürfnis nach individueller Selbstentfaltung. Hinter einer weiterhin stark idealisierten Norm der Treue verbergen sich Praktiken und Vorstellungen, die je nach Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung und Beziehungsdauer stark variieren und eine vielfältige sowie sich schnell wandelnde Beziehungslandschaft zeichnen.


Studie durchgeführt von:
Manon Sendrier, Insight Executive
Pauline Poché, Insight Director


BITTE VERWENDEN SIE ZUR ZITIERUNG DIESER STUDIE MINDESTENS DIE FOLGENDE FORMULIERUNG:

„Discurv-Studie für XloveCam, durchgeführt im Oktober 2025 mittels eines online selbst auszufüllenden Fragebogens bei einer repräsentativen Stichprobe von 1.000 in Italien lebenden Personen ab 18 Jahren.“